1937

Fr. 13.11.2026

Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 20,- Euro
Ermäßigt: 15,- Euro*

In der Tat, ein ungewöhnlicher Titel für ein Konzert, jedoch verbindet diese Zahl drei bedeutende Komponisten des 20. Jahrhunderts und deren Schicksale. 1937 wurde nämlich das Todesjahr von Karol Szymanowski, Albert Roussel und Maurice Ravel; alle erlebten die gleiche Zeit, waren jedoch äußerst verschieden in Ihrer Ästhetik und ihrem Kompositionsstil.

Mit dem neuen Programm möchten die Geigerin Muriel Bardon und die Pianistin Yujin Bae in ihrem jährlichen „November-Konzert“ das Publikum in diese verschiedenen Welten eintauchen lassen.
Als Eröffnung des Konzertes wird die lyrische „Sonate posthume“ von dem damals noch studierenden Maurice Ravel erklingen. Sie bildet einen starken Kontrast zu der 2. Violinsonate von dem heutzutage in Deutschland selten gespielten französischen Komponisten Albert Roussel. Dieses packende Werk, wie ein Konzentrat aus Energie, wurde 1924 geschrieben und zeigt einen Komponisten an der Schwelle seiner Reife. Der polnische Karol Szymanowski befindet sich in seiner impressionistischen Phase als die „Mythen“ entstehen und treibt mit dieser Partitur die Ausdrucksmöglichkeiten der Violine und des Klaviers bis zum Äußersten.
Das Konzert endet mit Maurice Ravel’s berühmter Sonate Nr.2 in G Dur, in der wiederum Nüchternheit in den Klangfarben beider Instrumente herrscht.

M. Ravel (1875-1937), Sonate posthume (1897)
A.Roussel (1869-1937), Sonate Nr.2 für Violine und Klavier (1924)
Pause
K. Szymanowski (1882-1937), Mythen (1915)
M. Ravel (1875-1937), Sonate in G Dur (1927)

 

Um eine verbindliche Reservierung im Voraus wird gebeten.

 

Genießen Sie ab 19 Uhr unsere köstliche Abendsuppe. Für jede Veranstaltung speziell zubereitet. Zu dieser Veranstaltung gibt es eine feine Gemüsecrèmesuppe mit geröstetem Sesam, ab 6,50€.

©Foto: Theater La Lune

 

* Die Eintrittskarten können nur bar bezahlt werden! Essen und Getränke können mit Karte bezahlt werden.

Ermäßigungen gelten für

  • – Schüler:innen, Auszubildende, Studierende, Schauspielkolleg:innen
  • – Bonuscardträger (eine ist immer frei)
  • – Menschen mit Behinderung ab GdB 60